Ritter Sepp   

Ritter Sepp´s geplatzter Angriff

... schwere Turbulenzen um Ritter Sepp!

Nachdem "Die Hinrichtung" an mehreren Bühnen zum Erfolgsstück und auch für Bayern-Alpha-TV aufgezeichnet wurde, schuf der Mammendorfer Autor ein ergreifendes Ritterdrama um den machtgierigen Ritter Sepp von Schwarch. Der will die Nachbarburg des blutrünstigen Ritters Rudolf zu Güldenbrünz angreifen, denn dieser hat ihn auf seiner Internet-Homepage in eindeutigen Situationen abgebildet.

"Es hat der feige Unhold wohl / Arglosem mir / ein Kräutlein in den Trunk getan." entschuldigt sich der entehrte Burgherr in bestem Klassikerdeutsch.

Rittergattin Veronika ist nicht überzeugt und verbündet sich mit der gegnerischen Gattin Renata zu Güldenbrünz. Kein Wunder also, daß die Angriffspläne grandios scheitern. Nicht zuletzt wegen der gravierenden Umweltauflagen für Angriffskriege, die der letzte Reichstag zu Regensburg beschlossen hat. Und auch wegen der Verschärfung des Kündigungsschutzes, durchgedrückt vom vatikanischen Konzil unter Bischof Lehmaier. Die Ritter fügen sich, denn sie haben ein abschreckendes Beispiel vor Augen: Herzog Ludwig der Strenge, der in einem Moment der Unachtsamkeit seine Gattin enthaupten ließ, wurde von seiner Münchner Parteileitung wegen der Medien auf Pilgerreise nach Rom geschickt. An der Klostergründung, die man ihm dort auferlegte, hat er zwar gut verdient. ‑ "Aber dann haben´s ihm ein Historienspiel verpasst, und dagegen kann er sich praktisch net wehren, höchstens militärisch!"

Am Ende: Heilloses Durcheinander

Erwartungsgemäß, und für Bernd Späths diebische Freude am Chaos nicht untypisch, endet alles in einem heillosen Durcheinander.

 
   

brutally bavarian!

latelifeproject.de




 

© 2004-2006 Bernd Späth - keine ungenehmigte Vervielfältigung!  Impressum

 
 
Bernd Späth
Autor
Sie kommen mir gerade recht!